Junge Union fordert intelligente Videoüberwachung

15.01.2017 16:10
von JU Niedersachsen
(Kommentare: 0)
v.l.: Marcel Scharrelmann, Björn Thümler und Tilman Kuban

Wildeshausen – Stärkere Videoüberwachung! Die Junge Union Niedersachsen spricht sich deutlich für den Ausbau der bestehenden Kameratechnik im Land aus.

"Wir brauchen endlich eine Videoüberwachung mit Gesichts- und Handlungserkennung, um Straftaten aufzuklären und vorzubeugen" fordert JU-Landeschef Tilman Kuban. Im Rahmen ihres Jahresauftaktes beschäftigt sich der CDU-Nachwuchs mit der Sicherheitspolitik und hatte dafür den Oppositionsführer Björn Thümler nach Wildeshausen eingeladen.
 
Thümler machte zur Diskussion um den Datenschutz bei Videoüberwachung deutlich: „Ich verstehe nicht, warum die Menschen ihre Daten lieber den sozialen Netzwerken als dem Staat anvertrauen“. Auch hierzu habe die CDU in Niedersachsen erst kürzlich ein „7-Punkte-Sofort-Programm gegen Terror und Islamismus“ vorgestellt und konkrete Maßnahmen angeboten.
 
Doch nicht nur um Straftaten aufzuklären, sondern auch zur Entlastung der Sicherheitsbehörden, schlägt die Junge Union vor, sich an Israel ein Vorbild für die technische Umsetzung zu nehmen. Dort wird eine Kameratechnik verwendet, die Handlungen, wie Schläge oder Ansammlungen von Menschenmassen automatisch erkennt, wenn sie stattfinden und die Bildschirmzentrale auf den Vorfall hinweist. „So muss der Polizist nicht ständig auf den Bildschirm starren, sondern erst entscheiden, ob Handlungsbedarf besteht, wenn das Signal kommt. So etwas brauchen wir insbesondere in den großen Bahnhöfen" fordert Kuban. Mit Hilfe einer neuen Gesichtserkennungssoftware sollten die Täter nach Ansicht der Jungen Union zudem anschließend dingfest gemacht werden können.

Zurück

Einen Kommentar schreiben