Die Junge Union Niedersachsen fordert vor dem Hintergrund der Lockdown-Verlängerung, das Wintersemester 2020/2021 als ein weiteres Freisemester anzuerkennen und dieses nicht auf die Regelstudienzeit anzurechnen.

Die aktuelle Situation stellt auch für Studenten eine enorme Herausforderung dar. Zwar ist durch die Umstellung auf digitale Plattformen die akademische Lehre größtenteils gesichert, jedoch bleiben soziale Aspekte währenddessen auf der Strecke. Der Austausch zwischen Studenten etwa in Lerngruppen ist kaum noch möglich. Zudem ist der Zugang zu Bibliotheken und anderen universitären Gebäuden erschwert oder unmöglich. „Viele Studenten haben wegen der Corona-Beschränkungen außerdem ihren Nebenjob verloren und nun Schwierigkeiten, überhaupt ihr Studium zu finanzieren“, so Christina Büter, Leiterin des Arbeitskreises Hochschulpolitik der Jungen Union Niedersachsen.

Für Studenten mit Kindern verschärft sich die Situation zusätzlich dadurch, dass im Januar Schulen und Kitas geschlossen werden. Die Schließung fällt dabei mit der Prüfungsphase in vielen Studienfächern zusammen.

Vor diesem Hintergrund plädiert die Junge Union Niedersachsen dafür, an die Regelung des Sommersemesters 2020 anzuknüpfen und auch das Wintersemester als Freisemester anzurechnen. „Die Sorge vor Langzeitstudenten ist aus unserer Sicht hier unbegründet. Es muss jetzt darum gehen, Studenten in ihrer schwierigen Situation zu unterstützen und den erfolgreichen Studienabschluss nicht unnötig zu erschweren“, fasst Christina Büter die Einschätzung der Jungen Union Niedersachsen zusammen.

Ansprechpartnerin

Christina Büter

+49 152 22593654
christina.bueter@gmx.de

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