Am gestrigen Mittwoch hat das Kabinett in Berlin das lang umstrittene Insektenschutzgesetz und eine Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung auf den Weg gebracht. Viele Landwirte aus ganz Deutschland protestieren seit mehreren Tagen und Wochen in Berlin, um einen Kompromiss, ähnlich wie die Maßnahmen des Niedersächsischen Weges, zu erreichen, bei dem Politik, Gesellschaft, Umweltverbände und Landwirtschaft Hand in Hand für den Insekten- und Ökosystemschutz arbeiten und wirkungsvolle Maßnahmen umsetzen.

„Wir fordern die niedersächsische Landesregierung, sowie unsere niedersächsischen Abgeordneten der CDU/CSU Bundestagsfraktion vehement dazu auf, dieser Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung und dem Insektenschutzgesetz nicht zuzustimmen, sondern auf einer Kooperationslösung, wie den Niedersächsischen Weg, zu bestehen“, so Henrike Börstling, agrarpolitische Sprecherin der JU Niedersachsen.
Aus Sicht der Jungen Union ist es entscheidend, dass die in den Ländern eigens gefundenen Lösungen bestehen bleiben und die Landwirte einen Ausgleich für ihre Leistung auf ihren Flächen erhalten.
„Niedersachsen ist ein wahres Vorbild für effektiven und gemeinsamen Insektenschutz, dies sollten wir nun auch auf den Bund ausweiten", so Börstling. Ein Kompromiss zwischen allen Akteuren ist aus Sicht von Börstling anzustreben, um gemeinsam das akute Problem des Insektensterbens zu lösen.
Es sei notwendig, genau diejenigen Stimmen einzubeziehen, die auch jeden Tag in der Verantwortung stünden praktischen Insektenschutz durchzuführen. „Es ist notwendig, die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln zunächst mit technologischem Fortschritt und durch Anreize zu reduzieren. Wir setzen auf Kooperation anstatt auf Verbote. Die Landwirtschaft ist auf jeden Fall bereit dazu“, so Börstling abschließend.

Ansprechpartnerin

Henrike-Catherine Börstling

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