Die Junge Union Niedersachsen verurteilt die wiederholten Autobahnproteste und die Ausschreitungen im Dannenröder Forst und fordert einen sachlichen und vor allem zielführenden Diskurs, anstatt durch verantwortungsloses Handeln nur mit dem Finger auf die Ist-Situation zu zeigen.

"Die Protestaktionen an diesem Freitag gehen zu weit. Eine Verkehrswende kann und sollte sachlich und auf anderem Wege gefordert werden", so Karoline Czychon, umweltpolitische Sprecherin der Jungen Union Niedersachsen. Der Kampf der Aktivisten, die für eine saubere Welt kämpfen, kann und darf nicht das Leben von Unbeteiligten oder gar irgendein Leben gefährden. Das ist verantwortungslos und steht im Widerspruch zu den eigenen Forderungen.

"Zu predigen, dass die Klimakrise unsere Zukunft und somit auch das Leben unserer nachfolgenden Generationen gefährdet und daher eine Verkehrswende zu fordern, gehört nunmal zu unserer Meinungsfreiheit und Demokratie und ist auch vollkommen legitim. Für diese Forderungen dann aber durch lebensgefährlichen Aktivismus Aufmerksamkeit generieren zu wollen, indem Menschenleben auf's Spiel gesetzt werden, ist schlichtweg egoistisch und widersprüchlich", so Czychon. Erst im Oktober hatte es aufgrund dieser Art von Protesten schwere Unfälle gegeben, bei denen das Leben von Menschen auf dem Spiel stand.

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