Hannover. Die CDU steht nach der Niederlage bei der Bundestagswahl vor der Aufgabe sich zu erneuern und als Volkspartei neu zu definieren. „Nach dieser Wahlniederlage dürfen wir nicht einfach weitermachen wie bisher, eine Neuausrichtung inhaltlicher und personeller Natur ist zwingend notwendig, um als CDU auch in Zukunft unser Land führen zu können“, so JU-Landesvorsitzender Christian Fühner MdL.

In den letzten drei Jahren haben innere Zerrissenheit und Personaldebatten die inhaltliche Arbeit überlagert, dies müsse sich für die anstehenden Wahlkämpfe ändern. Grade die Wahlerfolge junger Kandidaten haben deutlich gemacht, dass es auch in der CDU Deutschlands einen Generationenwechsel brauche, um den Anschluss an junge Wählerschichten und ihre Themen nicht zu verlieren.

In Niedersachsen stehen im Oktober 2022 zudem Landtagswahlen an. Im Hinblick auf diese wegweisende Wahl und den notwendigen Aufbruch für Niedersachsen gelte es für die Union geschlossen und mit klaren inhaltlichen Zielen in das nächste Jahr zu starten, so die JU Niedersachsen. Bei ihrer Landesvorstandssitzung am vergangenen Wochenende gab es eine breite Debatte über den Bundestagswahlkampf und die anstehenden Aufgaben. Deutlich wurde hierbei der Wunsch nach klaren inhaltlichen Positionen und einer Neuausrichtung der Partei im Bereich der Nachwuchsförderung, den Zukunftsthemen Digitalisierung, Klimaschutz, Wirtschaft und Generationengerechtigkeit.

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