JU Niedersachsen fordert Investitionsunterstützung für verölte Seevögel

Norden. Im Rahmen seiner Sommertour hat der Landesvorsitzende der Jungen Union Niedersachsen Christian Fühner MdL die Seehundstation Norddeich besucht. Im Rahmen des Gespräches mit den Verantwortlichen vor Ort wurde deutlich, dass das Land Niedersachsen 2014 einen Erlass herausgegeben hat, in der Verantwortlichkeiten geregelt sind, wie mit verölten Tieren an der Nordsee umgegangen werden soll. Demnach ist die Seehundstation bzw. der Betreiber, der „Verein zur Erforschung und Erhaltung des Seehundes“ auch für die Situationen und mögliche Säuberung der Vögel verantwortlich. Aus dem Gespräch wurde deutlich, dass der Verein dafür aber aktuell keinerlei Infrastruktur bzw. räumliche Kapazitäten vorhalten kann. Im Falle eines Ölaustritts an der Nordsee bliebe nur ein „Töten per Genickbruch“ der verölten Seevögel. „Diese Situation entspricht nicht unserem Verständnis von Tierschutz, macht JU-Vorsitzender Fühner deutlich. Er versprach sich an die Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zu wenden, damit im Ernstfall auch eine Rettung von Seevögeln professionell ermöglicht werden kann.
Der Erlass ist richtig, so JU-Bezirksvorsitzender Malte Blümel, es muss aber auch durch entsprechende räumliche Kapazitäten umsetzbar sein. Da sehen wir das Land Niedersachsen in der Pflicht, diese Investition zu finanzieren.“

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