Der Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtages wurde jüngst vom Umweltministerium über die genaueren Kriterien und Umstände zur Ausweisungen der sogenannten "Roten Gebiete"; unterrichtet. Nach zahlreichen Beschwerden aus der Landwirtschaft und Wissenschaft sind Messungen und Messstellen aus Sicht der Jungen Union Niedersachsen nicht transparent und nachvollziehbar. Deshalb fordert die Junge Union Niedersachsen nun, dass die Messstellen dringend überprüft werden müssen und das Umweltministerium schnellstmöglich Transparenz ins Verfahren zur Ausweisung der Gebiete bringen sollte.

In Nordrhein-Westfalen wurden einzelne Messstellen nach der Ausweisung bereits überprüft.

Darüber hinaus ist es aus Sicht der JU Niedersachsen unabdingbar, den Nitrat- und Phosphateintrag durch andere Quellen, wie bspw. marode Kanalisationen oder Kläranlagen zu untersuchen. Die Schuldfrage kann nicht alleine mit in der Landwirtschaft beantwortet werden, sondern sollte alle Faktoren einbeziehen.

"Wir begrüßen es sehr, dass die CDU-Fraktion endlich Druck auf das Umweltministerium ausübt. Minister Lies ist fraglos in der Pflicht, endlich ein Messnetz zu schaffen, das nicht bloß mit den reinen Zahlen, sondern auch mit sämtlichen Umweltbedingungen arbeitet", so Henrike Börstling, agrarpolitische Sprecherin der JU Niedersachsen. "Es ist ein Skandal, dass hier durch Ungenauigkeit, Intransparenz und Zeitdruck der Verlust der Existenz von hunderten bäuerlichen Familien billigend in Kauf genommen wurde. Das ist so nicht hinnehmbar!", sagt Börstling weiter.

Ansprechpartnerin

Henrike-Catherine Börstling

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