Hannover (TL). Die Junge Union (JU) Niedersachsen will das Thema „Neuro-Enhancement“ auf die hochschulpolitische Tagesordnung setzen. Die gesellschaftlichen Folgen einer denkbaren medikamentösen Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit Gesunder erfordern nach Auffassung der CDU-Jugendorganisation pragmatische Lösungsansätze, insbesondere im Bereich der Hochschulen. „Wir sprechen uns für rechtliche Regelungen an den Hochschulen aus, die es dort ermöglichen „Gehirn-Doping“ so lange zu verhindern, wie relevante Nebenwirkungen zu erwarten sind“, erklärt der JU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner. „Gleichzeitig wird sich die JU jedoch aktiv in die Diskussion über langfristige Aspekte einbringen. Die seriöse Forschung auf diesem Gebiet wollen wir nicht tabuisieren. Neben den Gefahren sind auch deutliche positive Aspekte in der Debatte zu erkennen“, ergänzt Lechner.